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Kleine Dinge bewirken Großes: 7 Tipps um unseren Planeten zu schonen

Das Thema Nachhaltigkeit wird für uns immer bedeutender. Wenn wir noch lange etwas von unserem wunderschönen Planeten haben möchten, dann muss jeder von uns aktiv werden und sein Konsumverhalten überdenken. Schon mit ein paar kleinen und einfachen Veränderungen können wir zusammen so viel bewirken. Welche Alltagsdinge ihr schon heute mit einer nachhaltigen und auch schönen Alternative ersetzen könnt, habe ich Euch in diesem Blogpost zusammen gestellt. Nachhaltig leben bedeutet nämlich ganz und gar nicht Verzicht, Umständlichkeit und einen hohen Preis.

Alufolie

Sie mag manchmal praktisch sein, aber leider ist die Alufolie sehr umweltschädlich. Für die Entstehung des Metalls muss sehr viel Energie aufgewendet werden und dann wird die Folie nur einmal verwendet und landet anschließend im Müll. Außerdem steht Alufolie im Verdacht Nervenkrankheiten, Krebs und Alzheimer auszulösen. Vor allem, wenn saure und salzige Lebensmittel mit der Folie in Kontakt kommen, können sich die Aluminiumionen aus der Folie lösen und dann in die Lebensmittel übergehen.

Alternativen für Alufolie gibt es einige: Ich verwende primär Vorratsbehälter aus Glas für alle möglichen Lebensmittel – ob unterwegs oder zu Hause. Zum Grillen und Kochen (man denke an Gemüse oder Schafskäse) eignen sich getrocknete Maisblätter prima. Diese Alternativen schonen nicht nur unsere Umwelt, sondern sehen gleichzeitig auch viel ansprechender aus.

Frischhaltefolie

Die durchsichtige Folie ist genau wie die Alufolie, sehr umweltschädlich. Frischhaltefolien bestehen aus Polyethylen und das basiert auf Erdöl. Erdöl ist ein nicht nachwachsender Rohstoff, der die Umwelt stark belastet. Meere, Tiere und Menschen müssen unter den Folgen der Ölförderung leiden und sterben. Zwar gehört Polyethylen zu dem etwas “besseren” Kunststoff, da hier keine Weichmacher enthalten sind und gesundheitlich nicht besonders bedenklich für uns ist, allerdings sind die Auswirkungen auf die Natur furchtbar. Es landet immer mehr Polyethylen-Abfall in Gewässern, wird von Tieren mit Nahrung verwechselt und gegessen und diese verenden oft qualvoll. Während ich das schreibe, frage ich mich selbst, wie ich jahrelang diese Folien verwenden konnte, ohne weiter darüber nachzudenken wie schädlich sie für uns und unseren Planeten sind. Plastik verschmutzt Landschaften und Meere und ist nicht natürlich abbaubar. Jährlich fallen in Deutschland mehr als 6 Tonnen Plastikmüll an und die Tendenz ist leider steigend. Das müssen wir ändern.

Eine schöne Alternative für Frischhaltefolien sind natürliche und wiederverwendbare Bienenwachstücher, in die sich Lebensmittel ganz leicht einwickeln lassen. Auch Vorratsbehälter aus Glas verwende ich als Ersatz für Frischhaltefolie.

Gefrierbeutel

Genau wie die Frischhaltefolie bestehen Gefrierbeutel in der Regel aus Polyethylen und somit aus Erdöl. Das heisst die Plastikbeutel sind weder umweltfreundlich, noch finde ich den Gedanken schön, etwas im Mund zu haben, was in so engem Kontakt mit Plastik (Erdöl) war. Das geht bei Flaschen und anderen Verpackungen aus Kunststoff genauso – ich finde, man schmeckt es irgendwie.

Alternativ kann Eis in wunderbar in Formen aus Edelstahl oder Glas gefroren werden. Die Glasform muss unbedingt offen sein, damit sie nicht bricht. Auch gefrorene Früchte wie beispielsweise Himbeeren, Mango oder Blaubeeren verwende ich im Sommer gerne anstatt von Eiswürfeln – schmeckt sogar viel besser!

Mülltüten

Die herkömmlichen Mülltüten bestehen auch aus Polyethylen. Wie schädlich das für unsere Umwelt ist habe ich bereits oben beschrieben. Wir verwenden so viele Mülltüten, dass fast ein Drittel des jährlichen Plastikmülls durch Mülltüten zu Stande kommt. Es wird also dringend Zeit hier was zu ändern.

Mittlerweile gibt es auf dem Markt Mülltüten, die aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen wie zum Beispiel aus Maisstärke oder Papier und somit natürlich abbaubar sind. Es wird dafür kein Erdöl verwendet und sie Tüten verbleiben nicht in den Wäldern oder Meeren. Auch wenn das Prinzip der kompostierbaren Mülltüten zum Teil noch nicht ganz ausgereift ist, finde ich, es ist ein guter Weg um die riesigen Mengen an Plastikabfall zu reduzieren.

Servietten

Papierservietten gehören wie Toilettenpapier, Küchenrolle, Taschentücher, Kosmetiktücher und Papierhandtücher zu den Hygienepapieren. Laut einer WWF Studie werden in Europa jährlich mehr als 5,5 Millionen Tonnen Hygienepapier verbraucht. Jeder Deutsche verbraucht im Schnitt 15kg -18kg im Jahr – ich finde das wahnsinnig viel. Die Herstellung von Hygienepapier belastet die Umwelt, denn es wird viel Holz, Energie und Wasser benötigt und dabei gelangen immer wieder gefährliche Stoffe ins Abwasser.

Zudem kommt, dass Papierservietten oftmals bunt gefärbt sind. Die Farbstoffe sind giftig, stehen in Verdacht krebserregend zu sein und können über Lebensmittel oder das “Mund abwischen” in unseren Körper gelangen. Möchten wir das?

Für herkömmliche Papierservietten gibt es eine so wunderbare und schöne Alternative: Stoffservietten – oder noch besser Leinen Servietten! Leinen Servietten sind umweltfreundlich, wiederverwendbar und insgesamt wesentlich kostengünstiger. Natürlich sind sie auch so viel schöner als einfache Papierservietten, sehen lässig elegant aus und sind wunderbar weich. Achtet bei dem Kauf von Leinen Servietten aber darauf, dass sie – so wie die Leinen Servietten von Lundkvist – aus einem Öko-Tex zertifizierten Leinen bestehen und bereits vorgewaschen sind, damit sie schön weich sind.

Toilettenpapier

Toilettenpapier gehört, wie bereits erwähnt, zu den sogenannten Hygienepapieren und diese belasten die Umwelt sehr. Zugegeben, die Anschaffung von Toilettenpapier ist wohl für uns alle unvermeidbar ;-) Daher sollten wir zumindest versuchen beim Kauf die beste Wahl zu treffen. Ich kaufe mittlerweile ausschließlich Toilettenpapier aus 100% recycelten Fasern. Früher dachte ich immer es wäre mir nicht weich oder dick genug, aber es gibt wirklich gute Alternativen, mit denen ich völlig zufrieden bin und ich gleichzeitig noch etwas Gutes tun kann.

Küchenrolle

Hier ist es genauso wie beim Toilettenpapier: Wenn eine Küchenrolle benötigt wird, dann sollte man auf Papier aus recyceltem Altpapier zurückgreifen. Noch besser ist es allerdings, komplett auf Küchenpapier zu verzichten, indem man Lappen und Tücher aus Baumwolle oder Leinen verwendet. Diese können gewaschen und wiederverwendet werden, sodass man Abfall vermeidet und dementsprechend auch nicht regelmäßig neue Küchenrollen einkaufen muss. Am Ende sparen wir hiermit eine Menge Geld und schützen unsere Umwelt.

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